Mein Name ist Marlen Junghanns, ich bin 34 Jahre alt und seit 01.01.2018 die Praxisberaterin der Oberschule Hartha. Von 2001 bis 2004 erlernte ich den Beruf der Bürokauffrau in München. Danach bekam ich eine Anstellung in der „alten Heimat“ und arbeitete in einem Versicherungsbüro in Nossen. Im Jahr 2008 erhielt ich nach erfolgreicher Prüfung den Abschluss zur Versicherungsfachfrau. Ab 2011 leitete ich dann mein eigenes Versicherungsbüro und durch die Ausbildereignungsprüfung konnte ich viele junge Menschen ausbilden und erfolgreich auf ihrem Weg begleiten. Jedoch wollte ich gern noch eine neue Herausforderung und somit bewarb ich mich um die Stelle als Praxisberaterin. Mir macht die Arbeit mit Menschen viel Spaß und wollte und will dies nicht missen. Nach bereits über 1 Jahr hier an der Oberschule in Hartha kann ich sagen, dass ich alles richtig gemacht habe und mir die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern sowie mit den Kollegen sehr viel Freude bereitet. Ich bin stolz und froh, ein Teil deren zu sein und den Schülerinnen und Schülern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Im Vordergrund meiner Arbeit steht natürlich die Berufsorientierung ab der Klassenstufe 7. Wir beginnen ab dieser Klassenstufe mit einer sogenannten Potentialanalyse. In dieser werden die Stärken des Einzelnen deutlich und mit einem individuellen Entwicklungsplan vertieft. In den Klassenstufen 7 und 8 lernen wir durch viele verschiedene Methoden Berufsfelder kennen. Sei es auf unseren Messen (BIT in Hartha, Schule macht Betrieb), bei Betriebserkundungen vor Ort, Vorstellen der Berufe und Betriebe in unserer Schule, unseren Werkstatttagen in Roßwein oder auch bei unserem Filmprojekt mit dem Medienpartner „saek“.
Ich freue mich weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit.
Marlen Junghanns
Seit 2014 setzt das Sächsischen Staatsministeriums für Kultus in Zusammenarbeit mit der Regionaldirektion Sachsen der Agentur für Arbeit das Projekt "Praxisberaterinnen und Praxisberater an Oberschulen" um. Es unterstützt die Oberschulen bei der gelingenden Ausgestaltung ihres gesetzlichen Auftrags einer qualifizierten beruflichen Orientierung.
Praxisberaterinnen und Praxisberater begleiten gemeinsam mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit die Berufsorientierungsprozesse von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen sieben und acht und helfen diesen dabei, erste berufliche Vorstellungen zu entwickeln und sich praktisch auszuprobieren sowie die Berufswahlkompetenzen sichtbar zu machen und zu stärken. Die Teilnahme am Projekt ist für alle Schülerinnen und Schüler freiwillig. Die Potenzialanalyse und die daran anknüpfenden Unterstützungsmaßnahmen folgen einem stärkenorientierten Ansatz. Die Eltern geben im Vorfeld ihr schriftliches Einverständnis und werden von den Praxisberaterinnen und Praxisberatern mit in den Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder eingebunden.
Ziel des Projekts „Praxisberaterinnen und Praxisberater an Oberschulen“ ist die individuelle Förderung und die passgenaue berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen sieben und acht an sächsischen Oberschulen. Praxisberaterinnen und Praxisberater unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei direkt an den Schulen, indem sie eine individuelle, stärkenorientierte Potenzialanalyse durchführen und beispielsweise Betriebserkundungen anbieten, Praktika vermitteln oder beim Aufbau einer Schülerfirma zur Seite stehen. Gemeinsam mit den Berufsberatern und Beraterinnen der Agentur für Arbeit helfen sie den Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Berufswahlkompetenz zu verbessern.
- Ausbildung finden: www.jobbörse-stellenangebote.de/ausbildung/
- Praktikum finden: www.jobbörse-stellenangebote.de/praktikum/
- Berufsorientierung: www.jobbörse-stellenangebote.de/berufsbereich/
- Stellenangebote: www.jobbörse.de/
Im Rahmen der Berufsorientierung in Zusammenarbeit mit SAEK mobil erstellten die Schüler der Klasse 8 Kurzfilme in 4 verschiedenen Firmen zu unterschiedlichen Berufsbildern. Organisiert wurde das Pilotprojekt von Marlen Junghanns, Praxisberaterin and der Pesatlozzi Oberschule. So entstanden eine Art Lehrvideos von Schülern für Schüler, die auf der Berufsmesse oder am Infotag laufen sollen. In Zukunft werden alle Klassen 8 dieses Projekt zur Berufsorientierung durchführen.
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